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Warum hatte ich das Kuhhorn noch mal mit
den Blockflöten Verlinkt? -
Ach ja, es ist im Prinzip ja auch eine.
Genauer gesagt eine Gefäßflöte wie die
vielleicht bekanntere Okarina. Das
bedeutet das diese Instrumente
geschlossene Gefäße sind, die einen
ähnlichen Tonerzeuger wie die Blockflöte
aufweisen. Sie klingen aber für ihre
Größe tiefer als vergleichbar große
Blockflöten und auch meist leiser.
Außerdem kann man sie eher nicht
überblasen (zumindest klingt das nicht
angenehm) was ihren Tonumfang sehr
einschränkt. Für Instrumentenbastler
sind sie allerdings ein sehr geeignetes
Objekt, da die position der Grifflöcher
egal ist da man mit deren Gröse das
instrument stimmt.
Die Blockflöten haben ihren Namen dem Umstand zu verdanken dass bei ihrem Bau das eine Ende mit einem Kern (Block) verschlossen wird . Dieser lässt einen kleinen Spalt (Kernspalt) offen durch den die eingeblasene Luft auf eine scharfe Schneide geblasen wird. Durch die Ausformung des Mundstückes werden sie auch Schnabelflöten genannt. Sie sind die eigentlichen Flöteninstrumente des Mittelalters und schon um das 10. Jahrhundert nachzuweisen. Man nimmt an dass sie bereits ab dem 13. Jahrhundert 7 Grifflöcher hatten und ab dem 15. Jahrhundert noch ein (doppeltes) Kleinfingerloch dazukam. Dieses Doppelloch war so angebracht dass der Spieler selbst entscheiden konnte mit welcher Hand er die oberen und mit welcher er die unteren Grifflöcher bedienen wollte. Das überflüssige Loch verschloss er dann mit Wachs. Seit dem 13.Jahrhundert ist auch eine kleinere Einhandflöte bekannt die zu einer kleinen Trommel gespielt wurde. In einigen Regionen ist sie unter dem Namen Schwegel (od. franz. galoubet) bekannt. Dieses Instrument ermöglichte den guten Spieler, trotz der drei Grifflöcher einen erheblichen Tonumfang der dieser mittels verschiedener Gabelgriffe und Überblasen hervorbrachte.
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